CDU Kreisverband Elbe-Elster

Buchkinder Elbe-Elster in Plessa

Landtagsabgeordnete Anja Heinrich organisierte ersten Workshop

Der erste Workshop der Buchkinder Elbe-Elster fand am Montag in Plessa statt. Im Kunstraum der Grundschule hatten sich 17 Schüler im Alter von 6 bis 12 Jahren getroffen, um gemeinsam ihrer Leidenschaft zu frönen – dem Schreiben von Geschichten!
CDU-Landtagsabgeordnete Anja Heinrich beim ersten Workshop CDU-Landtagsabgeordnete Anja Heinrich beim ersten Workshop "Buchkinder in Elbe-Elster"
Die jungen Buchkünstler waren aus dem gesamten Landkreis nach Plessa gekommen um unter Anleitung der Restauratorin Sabine Heinrich und der Grafikerin Bettina Lindner aus Dresden Bücher zu schreiben und diese mit selbst gefertigten Bildern zu ergänzen.

Die beiden jungen Frauen betreuen seit mehreren Jahren die Dresdner Buchkinder und freuten sich sehr, diese Idee im Rahmen der litera-Woche auch nach Brandenburg tragen zu können.

!7 Leporellos entstanden in den vier Stunden am Montagnachmittag. Die Kinder arbeiteten sehr konzentriert an ihren selbst erdachten Geschichten über Freundschaft, die Jagd, über das Reisen und das Weltall. Auch als Illustratoren betätigten sich die Schüler. Mit den selbst gefertigten Linolschnitten wurden die Bücher noch wertvoller und warten jetzt als Geschenk auf das Osterfest!

Möglich wurde der Buchkinderworkshop erst durch die Organisation und Unterstützung der kulturpolitischen Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion Anja Heinrich und der Frauenunion Elbe-Elster. Zur Eröffnung ihres Wahlkreisbüros in Elsterwerda im November 2009 hatte Frau Heinrich statt Blumen um Spenden für die Buchkinder Elbe-Elster gebeten und konnte so diesen Workshop ermöglichen.
Da die Resonanz der Kinder so groß war und alle Anmeldungen gar nicht berücksichtigt werden konnten wird es weitere Workshopangebote im Landkreis geben.
Die Buchkinder Dresden verstehen sich als Teil des Netzwerkes, dass auf Idee und Initiative des Freundeskreises Buchkinder in Leipzig entsteht.

Folgende Regeln liegen der Arbeit mit den Kindern zu Grunde:

1. So wenig wie möglich vorsagen / vorzeichnen / vorschreiben – Rechtschreibung spielt vorerst keine Rolle. Das Kind soll frei schreiben können, soll alle Wörter seines Sprachschatzes benutzen. Ein Kind, das schreibt, liest. Es will dann auch in seinem Buch die rechte Schreibung.

2. Text und Bild sind eine Einheit – es soll kein Text ohne Bilder und keine Bilder ohne Text stehen bleiben. Sie bedingen einander und sind der Garant für den Gestaltungsprozess.

3. Ein Buch braucht seine Zeit – jedes Kind durchläuft Entwicklungsphasen, hat sein eigenes Arbeitstempo. Die Kinder und Jugendlichen benötigen Zeit für ihr Buch und sie bekommen diese Zeit. Damit löst sich der übliche Zeitraum eines befristeten Projektes auf. Es gibt kein vorhersagbares Ende. Die Tätigkeit des Kindes ist wichtig.