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| 21.08.2010, 10:48 Uhr | Lausitzer Rundschau, Sven Gückel
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Wichtiger Tag für Bürgerzentrum Über dem Herzberger Großprojket schwebt jetzt der Richtkranz
Herzberg. Sternstunden im Leben eines Politikers nannte Herzbergs Bürgermeister Michael Oecknigk am Donnerstag das bauliche Wachsen öffentlicher Gebäude. Anlass zu dieser Bekundung gab ihm das Richtfest am künftigen Bürgerzentrum der Kreisstadt.
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| Ohne Fehlschläge versenkte Michael Oecknigk den letzten Nagel, kritisch beobachtet von Zimmermann Sandro Hausner. Foto: svg1 |
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Dessen Bau ist das größte Projekt, in das die Stadt Herzberg seit 1990 außerhalb des Nichtinfrastrukturbereiches investiert. Allein aus der Städtebauförderung wurden durch öffentliche Träger für das Vorhaben 3,7 Millionen Euro bereitgestellt, davon 1,34 Millionen Euro aus dem Stadtumbauprogramm des Landes. Wesentlich höhere Summen, als sie Mitte der 90er-Jahre für die Sanierung des Rathauses notwendig waren, betonte Oecknigk.
Seinen Worten zufolge ist dieses Geld aber überaus gut angelegt. Biete das Haus künftig doch optimale Gelegenheiten, Kultur und Bildung an einem Platz zu bündeln, womit Herzberg einmal mehr seiner Aufgabe als Mittelzentrum gerecht werden könne. Auch der Umsetzung des Stadtentwicklungskonzeptes werde man mit dem Bauvorhaben gerecht, so Oecknigk weiter. Ein weiterer Pluspunkt ist die langfristige Senkung der städtischen Fixkosten, da nach Fertigstellung nur noch zwei kommunale Objekte in Herzberg unterhalten werden müssen.
Der behindertengerechte Zugang zur Bibliothek, die Schaffung einer Galerie, die ausstellenden Künstlern optimale Bedingungen bietet, ein großer Festsaal sowie die Schaffung besserer Diensträume für Beschäftigte der Stadtverwaltung gehören zu den herausragenden Gründen für den Bau. Dieses Vorhaben umzusetzen, erforderte laut Oecknigk eine Vorlaufphase von mehr als fünf Jahren. »Das heutige Richtfest ist deshalb auch die feierliche Sichtbarmachung unseres politischen Willens«, bekräftigte er im Beisein zahlreicher Gäste, unter ihnen Bundestags- und Landtagsmitglieder von CDU und SPD sowie Landrat Christian Jaschinski (CDU).
Mit dem Aufzug des Richtkranzes sei aber erst die Hälfte der Strecke bewältigt, ergänzte Architekt Jan Große. Zugleich zeigte er sich erfreut darüber, dass man in Herzberg Kraft und Mittel gefunden und organisiert habe, ein solches Projekt in die Tat umzusetzen. »Uns war aber auch wichtig, ein Haus zu bauen, das sich der Stadt und ihren Bürgern in alle Richtungen öffnet«, sagte Große. Den Zeitpunkt des Baugeschehens nannte er überaus günstig, zumal das Land bereits erklärt habe, bei gleichbleibender Finanzlage Förderungen für derartige Objekte künftig nicht mehr sicherstellen zu können.
Die feierliche Eröffnung des Gebäudes datierte Michael Oecknigk schon jetzt auf den 28. Oktober 2011. Aus diesem Anlass solle es mehrere Tage der Begegnung geben, um den Bewohnern der Stadt und des Umlandes ausreichend Zeit zu geben, von ihrem Bürgerzentrum Besitz zu ergreifen. Von Sven Gückel
aktualisiert von Andreas Egeresi, 26.08.2010, 10:53 Uhr |
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