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17.02.2012, 12:39 Uhr | Lausitzer Rundschau, Von Heike Lehmann Übersicht | Drucken
Bier von hier fließt beim CDU-Aschermittwoch

Doberlug-Kirchhain. Zweimal haben die Christdemokraten des Landes Brandenburg ihren Politischen Aschermittwoch ausfallen lassen – kommende Woche feiern sie wieder in der Stadthalle von Doberlug-Kirchhain. Am gestrigen Donnerstag wurde dort beim traditionellen Fassanstich das Bier für den Abend verkostet.


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Bierverkostung für den Politischen Aschermittwoch mit der CDU-Landesvorsitzenden Saskia Ludwig (r.), Kreisverbandschef Michael Stübgen (l.), Braumeister Markus Klosterhoff (2.v.r.), Zeremoniemeister des Sängerkarnevals und Moderator Torsten Hannemann (M.)
Sie sei durch und durch Preußin, meint Saskia Ludwig, die Landesvorsitzende der Märkischen Union, zu ihrer gebremsten Karnevalsleidenschaft. Soll heißen: Sie genießt es lieber, andere in ihrem Element zu beobachten. Zum 10. Politischen Aschermittwoch ihrer Partei muss sie dennoch ran. Es ist der erste, den sie in der Rolle als Landesvorsitzende bestreitet. Da wollen die Leute eine Rede von ihr hören. Mit guten Beratern an der Seite wird sie die formulieren.

Ludwig zapfte gestern das erste Bier für Michael Stübgen, den Vorsitzenden des ausrichtenden CDU-Kreisverbandes Elbe-Elster. „1000 Liter Pils, ein herbes kräftiges Bier, hat die CDU bei uns geordert“, freut sich Braumeister Markus Klosterhoff von Radigk's Brauhaus in Finsterwalde. Vielleicht, so hofft er, kann er künftig mal einen guten „Schwarzen Bock“ für den schwarzen Süden Brandenburgs brauen.

Das Bier von hier wird am Mittwoch ab 19.30 Uhr nicht nur durch christdemokratische Kehlen fließen, denn willkommen ist zum Ausklang der fünften Jahreszeit jeder. Guggenmusik aus Sachsen und Einlagen vom Sängerkarneval Finsterwalde bringen die kulturelle Würze, für die politische Schärfe sorgt Jörg Schönbohm als Festredner.

Saskia Ludwig will sich indes auf fünf Minuten Redezeit beschränken. Aus Rücksicht – in wenigen Monaten erwartet sie ihr zweites Kind. Von Heike Lehmann


aktualisiert von Andreas Egeresi, 20.02.2012, 12:41 Uhr

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