Foto Pressestelle Kreisverwaltung/ Torsten Hoffgaard:   Suchten gemeinsam nach einer Lösung für die marode kommunale Verbindungsstraße von Gorden nach Oppelhain v.l.n.r.: Plessas Amtsdirektor Göran Schrey, Landrat Christian Heinrich-Jaschinski, LAG-Region
Foto Pressestelle Kreisverwaltung/ Torsten Hoffgaard: Suchten gemeinsam nach einer Lösung für die marode kommunale Verbindungsstraße von Gorden nach Oppelhain v.l.n.r.: Plessas Amtsdirektor Göran Schrey, Landrat Christian Heinrich-Jaschinski, LAG-Region
23.03.2018

Konstruktive Beratung zu Verbindungsweg Gorden-Oppelhain

Landrat: Fördermöglichkeiten für ländlichen Wegebau nutzen


Torsten Hoffgaard, Pressestelle Kreisverwaltung
Im Fall der maroden kommunalen Verbindungsstraße von Gorden nach Oppelhain hat Landrat Christian Heinrich-Jaschinski den betroffenen Gemeinden seine Unterstützung zugesagt. Bei einem konstruktiven Gespräch auf Einladung des Plessaer Amtsdirektors Göran Schrey in der Amtsverwaltung am 16. März ging es um mögliche Lösungsansätze. „Die Sachlage hinsichtlich der Verkehrssicherheit auf der vorhandenen Verbindungsstraße zwischen Gorden und Oppelhain hat sich in den vergangenen Monaten dramatisch verschlechtert.

Eine Benutzung des ausgebauten Fahrstreifens ist nur im einspurigen Fahrzeugverkehr möglich, ansonsten muss auf die Bankette ausgewichen werden. Diese Randbereiche stellen sich aber mittlerweile als sehr ausgefahren und löchrig dar“, schilderte der Amtsdirektor die aktuelle Situation. Darüber hinaus wies er wie auch die Gemeindevertreter aus Gorden-Staupitz auf den einsturzgefährdeten Zustand der Brücke über den Hammergraben hin. Der Amtsdirektor sieht sich aufgrund der Sachlage dazu gezwungen, die Straße demnächst für den Fahrzeugverkehr zu sperren. Landrat Christian Heinrich-Jaschinski weiß um die Bedeutung der Verbindung für die zahlreichen Nutzer in der Region. Auch ist ihm die schwierige Haushaltslage der Gemeinden bekannt. Deshalb regte er an, im Rahmen der LAG Elbe-Elster eine LEADER-Förderung ins Auge zu fassen. Nach Aussage von Regionalmanager Sven Guntermann, der ebenfalls an dem Gespräch teilnahm, ist dieser Weg grundsätzlich möglich. Die Leader-Förderung solle die Leistungsfähigkeit des ländlichen Raums stärken, insbesondere durch den Erhalt und/oder die Schaffung von Arbeitsplätzen. Kommunale Wege außerhalb von Siedlungsgebieten fielen darunter, wenn sie zu einer Verbesserung der Nutzung durch Wirtschaftsakteure zum Beispiel aus der Landwirtschaft beitragen und als Rad- und Wanderwege genutzt würden. Nähere Einzelheiten und das weitere Vorgehen sollen nun bei einer Ortsbegehung erörtert werden. Das nächste Auswahlverfahren für eine LEADER-Förderung findet Ende November 2018 statt. Eine Entscheidung über die Förderwürdigkeit des Antrages fällt dann im Januar 2019.

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